Eigenbau Mercedes-Benz SK 5053 5-Achs-Kipper 10×10 (Teil 5)

 

Die beiden angetriebenen Vorderachsen sind nun auch eingetroffen. Der Einbau alleine ging einfach. Die Carson-Achsen sind normale Tamiya-Achsen mit speziellen Achsschenkeln und Kardans für den Antrieb. Was ich für den doch hohen Preis nicht wirklich akzeptieren kann, ist die Radaufnahme und die Achsschenkel.

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Die Felge wird lediglich auf den runden Kunststoffmitnehmer gepresst. Für den Preis der Achsen, finde ich das zu schlecht gelöst. Die Achsschenkel sind aus Kunststoff und mit einer normalen Schraube befestigt ohne Büchse oder Lager!

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Ich stelle fest: Bei zwei gelenkten angetriebenen Vorderachsen ist mindestens eine zuviel.  Die Platzverhältnisse sind so eng, dass man kaum die Lenkgestänge an den Wellen vorbeibringt. Aber es klappte dann doch noch.

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Um einen engeren Lenkeinschlag zu bekommen, musste ich unter anderem das Orginal Servohorn etwas verlängern. Die ersten Versuche machte ich aus ABS- und PS- Reststücken. Bei späteren Tests brachen diese aber bei den Löchern für die Kugelköpfe. Ich fertigte sie dann aus Messingresten an. Sie halten noch 😉

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Aus Platzgründen habe ich die Achsschenkel der hinteren Vorderachse gedreht, dass sie zur vorderen Achse zeigen. So konnte ich die beiden Servos im Rahmen oben verbauen und brachte trotzdem ein leicht „versetztes“ Lenken der beiden Achsen hin.

 

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Eigenbau Mercedes-Benz SK 5053 5-Achs-Kipper 10×10 (Teil 3)

Mercedes-Benz SK5033 10x10

Während ich auf die Lieferung der Ware warten musste, beschäftigte ich mich etwas mit der Hütte, bzw. deren Innenausbau. Nicht ganz so extrem, wie beim Hollandkipper von Sir Winni, aber trotzdem funktional und schön. Ich schnitt bei den Armaturen zwei Rechtecke aus. Schnitt aus einer alten Audio-Cassetten-Hülle zwei passende Stücke zu und klemmte sie ein. Später klebe ich auf diese Teile die Armaturen und beleuchte diese von hinten mit einer LED. In der Mitte baute ich einen kleinen Sockel aus Polystyrol. In ihm werde ich etwas Elektronik verstecken.

Rohbau Kabineninnenausbau

Rohbau Kabineninnenausbau

Tamiya Globe Liner – Baubericht

Tamiya Globe Liner

Der Tamiya-Baukasten ist wie üblich fein säuberlich sortiert, alle Bauteile passen haargenau und die Bauanleitung ist für jederman verständlich. Also sofort loslegen mit dem Zusammenbauen. Mit der sehr guten Bauanleitung ist das auch nicht so ein Problem. Der Tamiya Globe Liner ist mein erster RC-Truck überhaupt.

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Als Ziel hatte ich folgende Details festgelegt:

– Antrieb mit 3 Ganggetriebe (serienmässig)
– Soundmodul, Lichtanlage (optional)
– elektr. Aufliegerstützen und Entriegelung (optional)
– zwei Sitze in im Fahrerhaus (serienmässig)
– keine Elektronik im Fahrerhaus ersichtlich
– möglichst wenig Kabel am ganzen Truck ersichtlich
– voll mit Kugellager ausgestattet (optional)

Zuerst wird das Chassis gefertigt. Es besteht aus Aluprofilen:

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Danach müssen die Achsen, Federung und Aufhängungen angebracht werden. Beim Globe Liner ist die Vorderachse standardmässig nicht angetrieben. Kann aber optional gemacht werden. Hinten ist die erste Achse durchgetrieben auf die Zweite:

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Die beiden hinteren Achsen werden durch ein 3-Gang-Schaltgetriebe angetrieben. Als Motor dient ein Mabuchi 450.  Diesen habe ich durch einen LRP Truck Pullre ersetzt, weil der etwas kräftiger und feinfühliger ist.

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Als elektronischer Fahrtenregler und für die Lichtsteuerung kommt ein Servonaut M20 zum Einsatz. Dieser bietet neben einem äusserst feinen Regeln des Antriebs, auch das Ansteuern des Lichtes, Blinker, Warnblinker, Standlicht, Bremslicht und Rückfahrtlicht.

Zuerst hatte ich Platzprobleme, das alles einzubauen. Ziel war auch die Hütte für Wartungsarbeiten möglichst einfach entfernen zu können. Dafür baute ich einen PC-Sub9 Stecker ein. Um die ganze Elektronik sauber unterzubringen, baute ich ein kleines Gestell. (Inzwischen wurde das umgebaut, aber noch nicht fotografiert – es sieht ordentlich aus und durch den Wechsel auf 2.4 Ghz, verschwand auch die grüne Antenne!)

Zum Globe Liner kaufte ich auch gleich den Kastenauflieger. Dieser ist komplett aus Aluminium gefertigt. Die hinteren Türen lassen sich manuel öffnen. Ich plane diese über die Fernsteuerung machen zu können (da plane ich aber schon lange :-).

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Die Auflliegerstützen lassen sich über die Fernsteuerung heben und senken. Ebenfalls kann ich so den ganzen Auflieger abkoppeln.

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Die Hütte ist vom Lackierer zurückgekommen: